Willkommen bei der Lösungsorientierten Kinder- und Jugendeinrichtung Auenland-Gestüt aus Trubenhausen!

 

Kinder und Jugendliche benötigen den ganzheitlichen Rahmen einer Lebensgemeinschaft, in der sie sich emotional aufgefangen fühlen dürfen. Ihre Einzelschicksale erfordern individuelle Förderung und innovative pädagogische Maßnahmen, die nur in speziellen Einrichtungen angeboten werden können.

Häufig sind die Sinne aufgrund von überhöhtem Bildschirmkonsum einseitig sensibiliert.

Der soziale Austausch tritt in vielen Familien zunehmend in den Hintergrund. Gleichzeitig erhöht sich der Medien- und Sachkonsum der Kinder und Jugendlichen. Dadurch wird die natürliche sinnesspezifische Wahrnehmung und Entwicklung zusätzlich vernachlässigt. Durch die heutige Medienpräsenz bleibt nicht mehr viel ungesagt und die Kinder werden mit allem konfrontiert. Das führt häufig dazu, dass die Kinder und Jugendlichen wie kleine Erwachsene behandelt werden und die "normale" Kindheit verloren geht. Schon früh werden sie mit den Problemen der Erwachsenen belastet und häufig auch zu Problemlösungen herangezogen. Das vermehrte Auftreten von Verhaltensstörungen ist eine schwerwiegende Konsequenz dieser Entwicklung. Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung des Umfeldes sind Lernprozesse, die durch einen entsprechenden Kontext gefördert werden können.

 

Die LKJ-Auenland nutzt die Gegebenheiten des Hofes, um die sinnesspezifische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kreativ einzubeziehen und so deren bisheriger (negativer) Entwicklung entgegen zu wirken. Das Projekt LKJ (Lösungsorientierte Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung)-Auenland ist im Rahmen der spezifischen, lösungsorientierten, nicht direktiven Wohnformen eingerichtet worden. Durch die besondere Atmosphäre bietet es sich förmlich an, sie mit allen Sinnen zu erforschen. So werden die Bewohner in eine andere Atmosphäre eingeladen, welche es ihnen ermöglicht, mit der eigenen vorbelasteten Lebenssituation umzugehen, sie zu verarbeiten und neue Perspektiven (Alternativen) für sich zu erfahren und zu erforschen, bei denen sie sich wahrgenommen fühlen.

Dadurch ist es den Kindern und Jugendlichen unter der fachlichen Anleitung der Pädagogen möglich, ihre Sinne neu zu ordnen und für die gegenwärtigen Herausforderungen zu schärfen. Sie können lernen in Zukunft mit dem eigenen Gefühl ressourcenreich und spontan umzugehen. Ihre Reaktionen werden angemessener und gelassener.

 

Es werden Tiere, vor allem Pferde, zur Förderung der persönlichen Selbstverantwortung, sowie zur Stärkung des individuellen Eigenwertes und der Selbständigkeit, sowie der sinnespädagogischen Schulung der Kinder und Jugendlichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten eingesetzt.

Es werden Veranstaltungen zum zielbewussten Leben, zur Stärkung des Selbst- und Rechtsbewusstsein, zur Förderung von Tugenden (wie z.B. Respekt, Lernbereitschaft, soziales Verhalten, etc.) genauso angeboten, wie sinnesspezifisch fördernde erlebnishistorische Veranstaltungen und Unternehmungen. Es finden immer wieder Angebote in den einzelnen Lernbereichen statt z.B. Holz- und Lederbearbeitung, Näharbeiten, Klangraum Erfahrungen, Kunst- und Kreativgestaltung, etc. Auch im sportlichen Bereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

 

Innovativ an diesem Projekt ist das Arbeiten mit sinnesspezifischen Maßnahmen im erlebbaren Rahmen, der LKJ-Auenland. Besonderer Wert wird auf den kognitiven Ansatz gelegt. Das neu Erlernen bisher falsch intetpretierter Erfahrungen und das neu etablierten aufgrund tiefgründiger Erforschung der eigentlichen Bedürfnisse und sozialen Kontakte, ermöglicht eher das Zulassen von Selbstkritik, Selbstbewusstein, Selbstkontrolle und Eigenreflexion. Klare Ziele und Lernbereitschaft ist häufig das wünschenswerte Ergebnis. Bei all dem darf sich unsere Klientel emotional aufgefangen, gesehen und geliebt fühlen.

Was die bisherige Erfahrung gezeigt hat, verspricht das einen erheblichen schnelleren und nachhaltigeren Erfolg als im herkömmlichen sozialpädagogischen Bereich und somit langfristig eine erheblich effizientere Wirtschaftlichkeit für den Staat.

 

Ähnlich arbeitende Einrichtungen gibt es bisher leider nur wenige in Hessen.

Zur Unterstützung der Jugendlichen und Betreuer wird mit Psychologen und Experten aus dem Bundesgebiet interdisziplinär zusammen gearbeitet.

 

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Patricia Sump

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