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Was ist Cavallo Coaching?
Oder die kleine Sinnes Schule!
In unserer Kultur wird zurzeit hauptsächlich der Visuelle und der Auditive Sinn durch Bildschirmmedien wie Handys, Computer, Fernsehen, Virtuelle Spiele, usw. genutzt.
Dadurch bleibt der Taktile (Kienästhetische), der Olfaktorische und Gustatorische Sinn, sowie die Wahrnehmung des Selbst und der Natur häufig auf der Strecke. Nach Ansicht von anerkannten Wissenschaftlern wie Professor Doktor Manfred Spitzer u.a., führt übermäßiger Bildschirm Konsum zu Gewaltstimulanzien
In unserer Sinnespädagogischen Arbeit erwecken wir die Sinne.
Sehen:
Zunächst betrachtest du das allgemeine Erscheinungsbild, die Farbe des Pferdes (von weiß bis schwarz, von Hell bis Dunkel). Dann die Oberflächenstruktur (z.B. ebenmäßig, Farbunterschiede, Zwischenräume, Haarlänge, etc.) sowie den Glanz (von hochglänzend bis matt). Pferde haben ganz unterschiedliche Beschaffenheit des Fells, von gleichmäßiger Struktur bis seidig glänzend und abwechslungsreich.
Tasten:
Nun analysierst du mit den Fingern die Oberfläche (glatt oder Rau, stachelig oder Pelzig, flauschig) des Pferdes. Darüber hinaus ertastest du die Temperatur und lässt dieses wohlig warme Gefühl des Pferdekörpers ganz eins werden mit dir. Und vielleicht kannst du feststellen, welch angenehme Empfindung hinterlassen wird bei dir.
Hören:
Im nächsten Schritt hältst du dein Ohr an das Pferd und verharrst ganz still. Kannst du das Geräusch im inneren des Pferdes hören? Es kann sehr deutlich glucksen und blubbern. Das sind die Darmgeräusche. Und vielleicht nimmst du auch den Herzschlag wahr? Du hörst die Atmung und das schnauben aus den Nüstern.
Riechen und schmecken:
Geh mit der Nase ganz nah ran an das Pferd, so das du direkt das Fell spürst und atme tief ein: So nimmst du die ersten Geruchseindrücke wahr. Durch schnüffeln kannst du die Wahrnehmung intensivieren. Danach atmest du vorsichtig aus und kannst vielleicht die Vielfalt der Geruchsnuancen wahrnehmen, die über deinen Mund und deine Nase ausströmen. Jedes Pferd riecht anders. Manche haben einen sehr intensiven Geruch, andere einen sehr feinen und zarten. Der Geschmack lässt sich natürlich nicht so gut feststellen, weil wir die Pferde nicht unbedingt in den Mund nehmen wollen. Aber vielleicht kannst du ja trotzdem den zarten Geschmack des Geruchs wahrnehmen.
Beim zweiten Pferd, das du erforscht, kannst du vielleicht feststellen, welches dir besser gefällt und warum genau? Was gefällt dir besser und woran erkennst du das? Wie empfindest du das? Wo genau in dir spürst du, das es so ist und welcher Teil in dir könnte dafür verantwortlich sein? Was für eine gute Absicht hat dieser Teil, wenn er dir das vermittelt?
Beim dritten Pferd kannst du dir die Frage stellen, welches Pferd dir am besten gefällt und welches am wenigsten sympathisch auf dich wirkt. Und wodurch stellst du das fest. Welcher Teil in dir sagt dir, dass genau das es ist, was den Unterschied ausmacht?
Dadurch konnte nun festgestellt werden, welcher Teil in uns den Unterschied wahrnimmt. Wir haben dafür einen Anker etabliert, zwischen gut, schlecht und neutral zu unterscheiden. Dieser unterschied wurde selbst sehr intensiv wahrgenommen und kann im Alltag unter pädagogischer Anleitung umgesetzt werden.
Manchmal sehen wir etwas und nehmen es doch nicht wahr. Das kommt daher, weil wir uns daran gewöhnt haben, mit dem Ungefähren zufrieden zu sein. Wie können wir das ändern?
Wir können es ändern, indem wir das genaue Wahrnehmen üben, und zwar ohne gleich mit einer Erklärung zur Hand zu sein. Das ist ganz wichtig, denn Erklärungen stören das voreingenommene Wahrnehmen. Fangen wir mit einfachen Dingen an. Nehmen wir einen Gegenstand unserer Umgebung, z.B. eine Tasse, und betrachten sie genau. Übergehen wir dabei keine Einzelheit! Wie ist die Form der Tasse, wenn wir sie von der Seite betrachten? Wird sie nach oben weiter? Wie ist der Henkel geformt und wie sitzt er dran? Hat die Tasse einen Fuß? Und weiter: wie ist der Rand der Tasse, die Oberfläche, die Farbe, das Muster. Dann schließen wir die Augen und stellen uns die Tasse mit all den Merkmalen vor, die wir beobachtet haben. Wer darin keine Übung hat, sollte nicht aufgeben, wenn es nicht sofort klappt. Wir können mit einem Merkmal beginnen, uns dann das nächste vorstellen, ein drittes usw. Und mit der Zeit geling auch das vollständige Bild. Wenn wir das betrachten und anschließende erinnern eines Gegenstandes über einige Zeit täglich pflegen, werden wir feststellen, wie sich unsere Wahrnehmungsfähigkeit erweitert und verfeinert. Wir werden dann manches bemerken, was uns vorher entging. Allerdings ist es hier besonders wichtig, dass wir uns eine gewisse Disziplin auferlegen. Im ersten Schritt geht es nur darum, zu sehen, was dargestellt ist. Im zweiten erst, wie es komponiert ist, im dritten wie es wirkt.
Unsere Wahrnehmung wird sich dadurch verbessern und wesentlich sensibler werden.
Das wiederum macht uns fähig emphatischer auf unsere Umwelt zu reagieren.
Ab März werden im Seminargebäude des Auenland Gestüts, Fabrikweg 4-8, 37247 Großalmeroder- Trubenhausen, folgende Workshops für alle angeboten:
1.Workshop Sinnescoaching
Lerne deine Bewusstsein durch Sinnesrituale zu Schulen.
Praktische Übungen in der Natur
oder Praktische Übungen mit Musik.
Erkenne die Moleküle deiner Sinne
Sinn Synästhesien
schreiendes Grün
2 Tage
maximal 12, minimal 5 Teilnehmer á 170-€
2.Workshop Sinnescoaching
Sinnesanker
Sinnesressourcen
Elizitiere deine Sinnstrategie
Sinnerfahrung in der Schwitzhütte
Erkenne deinen primären Sinneskanal
2 Tage
maximal 12, minimal 5 Teilnehmer á 170,-€
3. Der Schlüssel des Lebens
Tagesseminar
50,-€ pro Teilnehmer
Sinn Findung und Ziel Entwicklung
4. Workshop Sinnes Kunst
Gestallten mit Farbe
Gestallten mit Ton
5. Basis Workshop NLP Practitioneercoach
2 Tage
maximal 12, minimal 5 Teilnehmer á 160,-€
6. Workshop Horsemanship
Tagesseminar
50,-€ pro Teilnehmer
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